Paper-Index

Alle 107 ausgewerteten Primärstudien. Jedes Paper wurde auf Relevanz geprüft und auf Deutsch zusammengefasst.

107 Paper · 2026 – 1988
animal_study 2026 adhd dopaminergic pathways noradrenergic system

Concomitant activation of D1 dopamine and α2A adrenergic receptors improves cognition compared with methylphenidate

Luke Bransom, Ava P. Bassett, Mi Zhou, Richard B. Mailman et al. · Research Square

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Die gleichzeitige Gabe eines α2A-Agonisten und eines D1-Agonisten führte zu einer stärkeren kognitiven Verbesserung als Methylphenidat allein.
  • · Die kognitive Verbesserung durch selektive Rezeptoragonisten war nur bei Ratten mit schlechter Baseline-Leistung zu beobachten.
  • · Cannabigerol, eine Cannabinoid-Verbindung mit α2A-agonistischen Eigenschaften, wurde als Alternative zu Guanfacin untersucht.
  • · Synergistische Effekte entstehen möglicherweise durch die Kombination selektiver Agentien (α2A- und D1-Agonisten), was auf einen neuartigen therapeutischen Ansatz hindeutet.
journalarticle 2026 adhd inattentive

The relationship between symptoms of Anxiety, Depression, ADHD, and sluggish cognitive tempo with deficits in executive functioning in college students

Taylor Baumler, Sheila K. Hanson, Thomas V. Petros · Current Psychology

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  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2025 adhd dopaminergic pathways medication methylphenidate

Adult ADHD as a risk factor for dementia: integrating longitudinal evidence, mechanistic insights, and the role of stimulant treatment

Á. Golimstok, W. Berrios · Frontiers in Dementia

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  • · Erwachsene mit ADHS haben ein erhöhtes Risiko für nicht-amnestische Demenzen, einschließlich Lewy-Körperchen-Erkrankung
  • · Dopaminerge Dysregulation, Wnt/mTOR-Pathway-Veränderungen, oxidativer Stress und chronische Neuroinflammation sind gemeinsame biologische Mechanismen, die ADHS mit Neurodegeneration verbinden
  • · Stimulanzien wie Methylphenidat und Amphetaminderivate könnten das Demenzrisiko durch Normalisierung des dopaminergen Tonus, Steigerung der kortikalen Plastizität und Reduktion von oxidativem Stress vermindern
  • · Psychiatrische Komorbiditäten, Lebensstilfaktoren und reduzierte kognitive Reserve erhöhen die Vulnerabilität gegenüber neuropathologischen Prozessen bei ADHS
RCT 2025 adhd attention executive function

Cognitive behavioral therapy for ADHD predominantly inattentive presentation: randomized controlled trial of two psychological treatments

Elinor Eskilsson Strålin, L. Thorell, Tobias Lundgren, Sven Bölte et al. · Frontiers in Psychiatry

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  • · CADDI (CBT für ADHS-unaufmerksame Präsentation) zeigte signifikant größere Verbesserungen bei der Verhaltensaktivierung im Vergleich zur Kontrollbedingung (p = .045, d = 0.49)
  • · Innerhalb-Gruppen-Analysen zeigten größere Effektstärken in der CADDI-Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe bei mehreren Maßen, obwohl keine signifikanten Zwischen-Gruppen-Effekte bei Sekundärmaßen gefunden wurden
  • · Sowohl Teilnehmer als auch Therapeuten berichteten eine höhere Zufriedenheit mit CADDI im Vergleich zur Kontrollbedingung (Hesslingers DBT-Protokoll)
  • · Die Studienadherenz war gut und die Abbrecherquote betrug trotz der COVID-Pandemie nur 21,3%
Andere 2025 dopaminergic pathways adhd other

Development of an Electrochemical Biosensor Based on Polypyrrole-3-carboxylic Acid/Polypyrrole/Au Nanoparticle Composites for Detection of Dopamine

Rapiphun Janmanee, S. Sriwichai · Polymers

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  • · Ein elektrochemischer Biosensor auf Basis von Polypyrrol-3-carbonsäure/Polypyrrol/Gold-Nanopartikel-Kompositen (PP3C/PPy/AuNPs) wurde erfolgreich für den Nachweis von Dopamin entwickelt
  • · Der Sensor zeigte einen weiten linearen Detektionsbereich von 5 bis 180 μM (R² = 0,9913) mit einer Nachweisgrenze (LOD) von 9,72 nM
  • · Die Quantifizierungsgrenze (LOQ) lag bei 0,032 μM, was auf eine hohe Sensitivität des Sensors hindeutet
  • · Der Sensor zeigte gute Selektivität für Dopamin gegenüber anderen interferierenden Substanzen
Review 2025 adhd executive function prefrontal cortex

Executive Function and Brain Region Development in ADHD: Mechanisms and Interventions in the Prefrontal Cortex and Related Circuits

Jinhu Bian, Xiaoman Liu, Changming Wang · Advances in Precision Medicine

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  • · Defizite in Aufmerksamkeitskontrolle, Impulshemmung und Arbeitsgedächtnis bei ADHS sind mit strukturellen und funktionellen Anomalien im präfrontalen Kortex, Parietallappen und den Basalganglien verbunden
  • · Entwicklungsverzögerungen oder -dysregulationen in spezifischen Hirnregionen führen zu exekutiven Funktionsbeeinträchtigungen bei ADHS
  • · Kognitives Training, pharmakologische Behandlungen und Verhaltenstherapien haben Potenzial zur Verbesserung exekutiver Funktionsdefizite, insbesondere durch Stärkung der präfrontalen Kortexfunktion
  • · Neuroimaging und biologische Forschung liefern Einblicke in die neurobiologischen Mechanismen, die ADHS-bedingten Exekutivfunktionsstörungen zugrunde liegen
Beobachtungsstudie 2025 medication methylphenidate sexual dysfunction dopaminergic pathways

From hyper- to hypo-: ADHD medications & sexual dysfunction

Hale, Elijah W., Igoe, Tyler J., Bernat, Oscar R., Cohan, Tyler D. et al. · The Journal of Sexual Medicine

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  • · Stimulanzien-Gruppe (Methylphenidat, Amphetamine): erhöhte Libido und kompulsives Sexualverhalten gegenüber unbehandelter ADHS-Gruppe
  • · Männer unter Stimulanzien: höhere ED-Rate als unbehandelte Männer – Libido ↑ und ED ↑ gleichzeitig (DA- vs. NE-Dissoziation)
  • · Nicht-Stimulanzien zeigten insgesamt günstigeres Profil hinsichtlich Sexualverhalten und sexueller Dysfunktion
  • · Geschlechtsspezifische Unterschiede: Männer und Frauen zeigen unterschiedliche Reaktionsmuster
Beobachtungsstudie 2025 nucleus accumbens default mode network dopaminergic pathways

Functional connectivity of the nucleus accumbens predicts clinical course in medication adherent and non-adherent adult ADHD

Ahmed Zaher, Jan Leonards, A. Reif, Oliver Grimm · Scientific Reports

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  • · Reduzierte funktionelle Konnektivität (FC) des Nucleus accumbens (NAc) zum Default Mode Network (DMN) war mit einer höheren initialen Symptombelastung assoziiert.
  • · Eine Verbesserung der ADHS-Symptome korrelierte mit reduzierter FC zwischen NAc und dem Salience Network (SN).
  • · Bei langzeitbehandelten Patienten war eine höhere NAc-FC zum SN mit besseren Behandlungsergebnissen verbunden, während bei nicht-adhärenten Patienten eine niedrigere NAc-FC zum SN mit einer positiven Prognose assoziiert war.
  • · Die Baseline-fMRI-Daten konnten den individuellen klinischen Verlauf vorhersagen, wobei die Vorhersagekraft je nach Behandlungsadhärenz unterschiedlich war.
Review 2025 adhd medication methylphenidate dopaminergic pathways

Methylphenidate, Sleep, and the “Stimulant Paradox” in Adult ADHD: A Conceptual Framework for Integrating Chronopharmacotherapy and Coaching

Rafał R Jaeschke, Joanna Z. Sułkowska · Journal of Clinical Medicine

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  • · Das 'Stimulanzien-Paradox' bei ADHS im Erwachsenenalter beschreibt zeitabhängige Abwägungen zwischen therapeutischen Vorteilen und Nebenwirkungen von Stimulanzien, insbesondere in Bezug auf den Schlaf
  • · Chronopharmakotherapie wird als vielversprechender Rahmen vorgestellt, der zirkadiane und homöostatische Prozesse mit pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Überlegungen integriert
  • · Die Ausrichtung des Medikationszeitpunkts auf individuelle biologische Rhythmen könnte die Behandlungsergebnisse bei erwachsenen ADHS-Patienten optimieren
  • · ADHS-Coaching wird als komplementäre Strategie zur praktischen Umsetzung von Chronopharmakotherapie-Prinzipien identifiziert, da es zeitsensiitive, fertigkeitsorientierte Routinen fördert
RCT 2025 adhd adhd inattentive medication methylphenidate

Multidimensional Comparison of Methylphenidate and Atomoxetine in the Treatment of Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in Children, a 12-Week, Open-Label, Head-to-Head Clinical Trial

Chen, Lin, Du, Wenran · Psychiatry Investigation

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  • · MPH-Gruppe erreichte 76.67% Ansprechrate vs. ATX-Gruppe 63.33% Ansprechrate
  • · MPH signifikant überlegen bei ADHS-Kernsymptomen (Inaufmerksamkeit, Hyperaktivität/Impulsivität, SNAP-IV-Gesamtscore, p<0.05)
  • · MPH überlegen bei Verhaltens- und emotionalen Problemen (Conners PSQ)
  • · MPH überlegen bei kognitiver Transferfähigkeit und Frontallappenfunktion (WCST, Digit Span)
Review 2025 basal ganglia dopaminergic pathways reward

Neuronal encoding of behaviors and instrumental learning in the dorsal striatum.

Varin Christophe, de Kerchove d'Exaerde Alban · Trends in neurosciences

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  • · Der dorsale Striatum spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung motorischer Kontrolle und zielgerichteter Verhaltensweisen
  • · Die klassische Beschreibung der zwei antagonistischen Ausgangspfade des dorsalen Striatums wird durch neuere Befunde in Frage gestellt, die eine koordinierte Aktivität beider Pfade während Handlungen belegen
  • · Striatale Ensembles können umstrukturiert und reorganisiert werden, um instrumentelles Lernen und Verhaltensflexibilität zu unterstützen
  • · Verschiedene Modelle zur striatalen Kodierung von Handlungen während selbstgesteuerter und zielgerichteter Verhaltensweisen werden diskutiert und verglichen
Review 2025 medication methylphenidate sexual dysfunction adhd adults

Sexual Functioning in Individuals With Attention-Deficit Hyperactivity Disorder: A Narrative Review

Puszcz, A., Platnikow, M., Antos, Z. · Cureus

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  • · Bedeutender Anteil von Erwachsenen mit ADHS erlebt sexuelle Dysfunktionen, heterogen: Hypersexualität und Hyposexualität
  • · Stimulanzien (Methylphenidat, Lisdexamfetamin) und Nicht-Stimulanzien (Atomoxetin, Clonidin) haben sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Sexualfunktion
  • · Erstlinien-Stimulanzien können Libido und erektile Funktion stören
  • · Bedeutende Rolle von RSD (Rejection-Sensitive Dysphoria) für Sexualverhalten und Beziehungsqualität
RCT 2025 norepinephrine

Stimulant medications affect arousal and reward, not attention networks.

Kay Benjamin P, Wheelock Muriah D, Siegel Joshua S, Raut Ryan V et al. · Cell

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  • · Stimulanzien (MPH) beeinflussen Arousal- und Belohnungsnetzwerke, nicht primär Aufmerksamkeitsnetzwerke (fMRI-Befund)
  • · Ruhezustands-fMRI-Daten aus ABCD-Studie (n=11.875 Kinder, 8-11 Jahre) und Einzelfall-Precision-Imaging-Trial (n=5)
  • · Stimulanzien-Wirkung auf funktionelle Konnektivität ist konsistent mit DA/NE-Modulation des Arousal-Systems
  • · Die klinische Verbesserung der Aufmerksamkeit könnte sekundär zur Arousal-Verbesserung entstehen
Review 2025 prefrontal cortex

Stress and Inflammation Target Dorsolateral Prefrontal Cortex Function: Neural Mechanisms Underlying Weakened Cognitive Control.

Joyce Mary Kate P, Uchendu Stacy, Arnsten Amy F T · Biological psychiatry

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  • · Stress und Entzündung beeinträchtigen spezifisch den dlPFC, der kürzlich evolvierte Gehirnregion für Arbeitsgedächtnis und kognitive Kontrolle
  • · Schizophrenie, Depression, Long COVID und Alzheimer sind alle mit dlPFC-Dysfunktion assoziiert – Neuropathologie fokussiert in Layer III
  • · Mechanismus: Stress/Inflammation → übermäßige Katecholamin-Freisetzung → D1/α2A-Rezeptor-Dysregulation → gestörte Pyramidenzell-Netzwerke im dlPFC
  • · Neuronale Mechanismen unter Stress ähneln dem Aging-bedingten kognitiven Abbau
Systematic Review 2025 medication methylphenidate sexual dysfunction dopaminergic pathways

The Impact of Methylphenidate on Sexual Functions: A Systematic Review of Benefits and Risks

Bieś, Rafał, Szewczyk, Zuzanna, Warchala, Anna, Martyniak, Ewa et al. · Pharmaceuticals

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  • · Methylphenidat hat paradoxe Effekte auf sexuelle Funktion: sowohl Verbesserung (besonders bei vorbestehender Dysfunktion oder niedriger Dosis) als auch Verschlechterung (besonders bei psychiatrischen Komorbiditäten)
  • · Libidomangel und Ejakulationsstörungen traten bei manchen Patienten unter MPH auf
  • · Steigerung sexueller Erregung und Leistungsfähigkeit bei anderen Patienten (besonders bei niedrigen Dosen und vorbestehender Dysfunktion)
  • · Fallbeispiel: MPH retard 54 mg/Tag führte zu signifikanter Verbesserung der sexuellen Funktion bei einem Patienten, der auf Bupropion und Dopaminagonisten nur partial-kurzen Effekt hatte
Review 2025 prefrontal cortex amygdala basal ganglia

The Neurodevelopmental Architecture of ADHD: Executive Function, Emotional Dysregulation, and Circuit-Level Mechanisms

R. Carrington · Journal of Innovations in Medical Research

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  • · ADHS wird als Störung verteilter neuronaler Netzwerke konzeptualisiert, nicht als lokalisierte Dysfunktion einzelner Hirnregionen
  • · Longitudinale Bildgebungsstudien zeigen verzögerte kortikale Reifung und gestörte Konnektivität in präfrontalen und parietalen Regionen
  • · Emotionale Dysregulation ist auf beeinträchtigte präfrontal-limbische Kommunikation zwischen Amygdala und ventromedialem präfrontalem Kortex zurückzuführen
  • · Funktionelle Netzwerkanalysen zeigen instabile Kopplung und reduzierte Segregation in frontostriatalen, frontoparietalen, limbischen und zerebellären Schaltkreisen sowie im Default-Mode-Netzwerk
animal_study 2025 adhd dopaminergic pathways basal ganglia

Unraveling Predominantly Inattentive ADHD (ADHD-PI): Insights from Proteomic Analysis of the Striatum of Thyroid Hormone-Responsive Protein (THRSP)–Overexpressing Mice

Raly James Perez Custodio, L. Sayson, Ara Cho, H. Jung et al. · Molecular Neurobiology

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  • · THRSP-überexprimierende Mäuse zeigen Merkmale des vorwiegend unaufmerksamen ADHS-Subtyps (ADHS-PI)
  • · Innate Überexpression des Snap25-Proteins im Striatum der THRSP-OE-Mäuse wurde nachgewiesen, was auf Veränderungen im SNARE-Proteinkomplex hindeutet
  • · Reduzierte Dopamin-D1-Rezeptorbindungskonzentrationen und niedrige Dopaminspiegel wurden in THRSP-OE-Mäusen festgestellt
  • · Siebentägige Methylphenidat-Injektionen verbesserten die niedrigen Dopaminspiegel und reduzierten das EEG-Theta/Beta-Verhältnis
animal_study 2024 prefrontal cortex noradrenergic system emotion regulation

Activation of Beta-adrenergic Receptors Upregulates the Signal-to-Noise Ratio of Auditory Input in the Medial Prefrontal Cortex and Mediates Auditory Fear Conditioning.

Xie Haiting, Tian Yueqin, Li Zhongli, Wang Kaitao et al. · Molecular neurobiology

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  • · Sowohl Lärm als auch niederfrequente Töne lösten ähnliche auditorische Furchtkonditionierung (AFC) aus
  • · Die Expression von β-adrenergen Rezeptoren (β-ARs) im prälimbischen (PL) Kortex war nach der Furchtkonditionierung hochreguliert
  • · Mikroinjektion von Muscimol (GABA-A-Agonist) in den PL-Kortex blockierte die AFC, während Isoproterenol (β-AR-Agonist) die AFC erleichterte
  • · PL-Neuronen können in zwei Typen unterteilt werden: Typ-I-Neuronen reagieren auf konditionierte Töne und werden durch β-ARs reguliert, Typ-II-Neuronen hingegen nicht
Systematic Review 2024 prefrontal cortex adhd executive function

ASD and ADHD: Divergent activating patterns of prefrontal cortex in executive function tasks?

Li Yin, Ma Shuai, Zhang Xin, Gao Lei · Journal of psychiatric research

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  • · Kinder mit ASD und ADHS zeigen entgegengesetzte Aktivierungsmuster des präfrontalen Kortex (PFC) bei n-back-Aufgaben im Vergleich zu typisch entwickelten Kindern.
  • · fNIRS ist ein geeignetes Messinstrument zur Erfassung der PFC-Aktivierung bei Kindern mit Entwicklungsstörungen während exekutiver Funktionsaufgaben.
  • · Sowohl ASD als auch ADHS zeigen deutliche Defizite in exekutiven Funktionen, die sich jedoch neurophysiologisch unterschiedlich manifestieren.
  • · Von 630 gesichteten Studien erfüllten nur 11 die Einschlusskriterien für die quantitative Analyse, was auf eine noch begrenzte Forschungslage hinweist.
Beobachtungsstudie 2024 adhd attention executive function

Cognitive Disengagement Syndrome–Clinical Interview (CDS-CI): Psychometric support for caregiver and youth versions.

Stephen P. Becker, Nicholas C. Dunn, Joseph W. Fredrick, Keith McBurnett et al. · Psychological Assessment

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  • · Das CDS-CI zeigte hohe interne Konsistenz und Interrater-Reliabilität als semistrukturiertes klinisches Interview für das Kognitive Disengagement Syndrom (CDS).
  • · CDS-CI-Werte wiesen eine exzellente diskriminante Validität gegenüber ADHS-Unaufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Impulsivitätssymptomen auf, was die konzeptuelle Eigenständigkeit von CDS gegenüber ADHS bestätigt.
  • · Höhere CDS-CI-Werte von Eltern und Jugendlichen waren signifikant mit stärkeren funktionalen Beeinträchtigungen assoziiert, auch nach Kontrolle der ADHS-Symptome.
  • · Ein Schwellenwert von ≥ 6 von 15 Symptomen wurde als initiales Kriterium für klinisch erhöhte CDS-Werte im Interview festgelegt.
Review 2024 adhd noradrenergic system dopaminergic pathways

Current nonstimulant medications for adults with attention-deficit/hyperactivity disorder.

Brancati Giulio Emilio, Magnesa Anna, Acierno Donatella, Carli Marco et al. · Expert review of neurotherapeutics

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  • · Atomoxetin ist das am besten untersuchte Nicht-Stimulans und zeigt signifikante Wirksamkeit bei der Behandlung von ADHS bei Erwachsenen
  • · Antidepressiva mit noradrenerger oder dopaminerger Komponente (trizyklische Antidepressiva, Bupropion, Viloxazin) haben nachweisbare Wirksamkeit bei adultem ADHS
  • · Antihypertensiva, insbesondere Guanfacin, sowie Memantin, Metadoxin und Stimmungsstabilisatoren zeigen positive Evidenz
  • · Negative Befunde wurden für Galantamin, Antipsychotika und Cannabinoide gefunden
Review 2024 dopaminergic pathways adhd motivation

Dopaminergic system and neurons: Role in multiple neurological diseases.

Chen Heng, Li Jieshu, Huang Zhixing, Fan Xiaoxiao et al. · Neuropharmacology

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  • · Das dopaminerge System spielt eine zentrale regulatorische Rolle bei Motivation, Belohnung, Kognition und motorischer Kontrolle
  • · Dopaminerge Neuronen sind an der Entstehung zahlreicher neurologischer Erkrankungen beteiligt, darunter Parkinson, Schizophrenie, Depression und ADHS
  • · Sowohl eine Überfunktion als auch eine Unterfunktion dopaminerger Neuronen kann zur Krankheitsentstehung führen
  • · Die gezielte Beeinflussung dopaminerger Neuronen gilt als Schlüsselstrategie zur Behandlung dieser Erkrankungen
Systematic Review 2024 adhd dopaminergic pathways noradrenergic system

Efficacy and safety of established and off‐label ADHD drug therapies for cognitive impairment or attention‐deficit hyperactivity disorder symptoms in bipolar disorder: A systematic review by the ISBD Targeting Cognition Task Force

K. Miskowiak, Zacharias Obel, Riccardo Gugliemo, C. Bonnín et al. · Bipolar Disorders

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  • · Dopamin- und Noradrenalin-Signalstörungen sind sowohl bei kognitiven Beeinträchtigungen bei bipolarer Störung als auch bei ADHS impliziert
  • · ADHS-Medikamente könnten potenzielle Vorteile für Kognition und/oder ADHS-Symptome bei Patienten mit bipolarer Störung haben
  • · Sowohl etablierte als auch Off-Label-ADHS-Therapien wurden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit bei bipolarer Störung systematisch untersucht
  • · Die Komorbidität von ADHS und bipolarer Störung stellt eine besondere therapeutische Herausforderung dar, da Stimulanzien potenziell manische Episoden auslösen könnten
2024 atomoxetine

Functional connectivity of the nucleus accumbens predicts clinical course in treated and non-responder adult ADHD

Ahmed Zaher, MD Jan Leonards, MD Andreas Reif, MD Oliver Grimm

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  • · Kein Abstract verfügbar.
Beobachtungsstudie 2024 adhd reward basal ganglia

Impaired flexible reward learning in ADHD patients is associated with blunted reinforcement sensitivity and neural signals in ventral striatum and parietal cortex.

Aster Hans-Christoph, Waltmann Maria, Busch Anika, Romanos Marcel et al. · NeuroImage. Clinical

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · ADHS-Patienten zeigten schlechtere Leistungen vor allem in stabilen Phasen der Aufgabe, bedingt durch 'ungeordnetes' Wechselverhalten unabhängig von vorherigem Feedback
  • · Reinforcement-Learning-Modellierung zeigte eine verminderte Verstärkungssensitivität und erhöhte Lernraten für negatives Feedback bei ADHS-Patienten
  • · Auf neuronaler Ebene zeigte sich eine abgeschwächte Repräsentation der Wahlwahrscheinlichkeit im linken posterioren parietalen Kortex bei ADHS
  • · Im linken ventralen Striatum wurde eine marginale Reduktion von Lernsignalen bezüglich der nicht gewählten Option festgestellt
animal_study 2024 dopamine

The dopamine D1 receptor positive allosteric modulator, DETQ, improves cognition and social interaction in aged mice and enhances cortical and hippocampal acetylcholine efflux.

Rajagopal Lakshmi, Huang Mei, Mahjour Sanaz, Ryan Chelsea et al. · Behavioural brain research

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  • · DETQ (D1-Rezeptor positiver allosterischer Modulator) verbessert Kognition und soziale Interaktion bei gealterten Mäusen
  • · D1-PAMs aktivieren D1-Rezeptoren ohne Desensitivierung und ohne invertierte U-Kurve – Vorteil gegenüber direkten D1-Agonisten
  • · DETQ erhöht Acetylcholinausschüttung in Kortex und Hippocampus – synergistische Kognitionsverbesserung
  • · Hochselektiv für humane D1-Rezeptoren, nachgewiesen in humanisierten Mausmodellen
Review 2024 adhd adhd inattentive dopamine

The dopamine hypothesis for ADHD: An evaluation of evidence accumulated from human studies and animal models

MacDonald, Hayley J., Kleppe, Rune, Szigetvari, Peter D., Haavik, Jan · Frontiers in Psychiatry

Kernbefunde (7) anzeigen
  • · Über 40 Jahre Forschung unterstützen eine zentrale Rolle dopaminerger Dysfunktionen bei ADHS
  • · Striataler hypodopaminerger Zustand ist gut belegt: reduzierte D2/D3-Rezeptoren und DAT-Verfügbarkeit im Nucleus accumbens und Mittelhirn
  • · Niedrigere D2/D3-Rezeptor- und DAT-Verfügbarkeit im Nucleus caudatus bei ADHS mit fMRT-Befunden reduzierter Kaudate-Volumina konsistent
  • · Negative Korrelation zwischen dopaminergen Markern im Mittelhirn und Schwere der Inaufmerksamkeitssymptome
Review 2024 adhd noradrenergic system prefrontal cortex

Transcutaneous auricular vagus nerve stimulation as a potential therapy for attention deficit hyperactivity disorder: modulation of the noradrenergic pathway in the prefrontal lobe

Jincao Zhi, Shiwen Zhang, Meiling Huang, Huan Qin et al. · Frontiers in Neuroscience

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  • · taVNS (transkutane aurikuläre Vagusnerv-Stimulation) aktiviert den NTS-LC-NE-Pfad (Nucleus tractus solitarius – Locus coeruleus – Norepinephrin) und könnte dadurch ADHS-Symptome modulieren
  • · Eine der zentralen pathogenetischen Mechanismen bei ADHS sind Abnormalitäten im Norepinephrin-Pfad innerhalb des präfrontalen Kortex
  • · taVNS hat nachgewiesene therapeutische Effekte auf Aufmerksamkeit, Kognition, Arousal, Wahrnehmung und Verhaltensregulation – alles kernrelevante Domänen bei ADHS
  • · taVNS ist eine nicht-invasive Neurostimulationstechnik mit vielversprechendem Potenzial für neurologische und psychiatrische Störungen, deren Anwendung bei ADHS bisher kaum erforscht ist
Beobachtungsstudie 2023 adhd inattentive

1 Sluggish Cognitive Tempo in Children and Adolescents with Fetal Alcohol Spectrum Disorders: Associations with Executive Function and Subcortical Volumes

Abigail M Ernst, Blake A. Gimbel, Mary E. Anthony, Donovan J Roediger et al. · Journal of the International Neuropsychological Society

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  • · Kinder mit FASD zeigen signifikant mehr SCT-Symptome als Kontrollen (t[57]=3.66, p=0.0006)
  • · Kleineres Hippocampusvolumen ist bei FASD-Kindern mit mehr SCT-Symptomen assoziiert (kontrolliert für ADHS und Aufmerksamkeitsprobleme)
  • · SCT bei FASD korreliert mit schlechteren Exekutivfunktions-Leistungen (Trail-Making, Digit Span, Symbol Search)
  • · SCT und ADHS-Symptome sind distinkt: SCT erklärt eigene Varianz über ADHS hinaus
Beobachtungsstudie 2023 adhd inattentive

64 Sluggish Cognitive Tempo in Pediatric Patients with Post-Acute Sequelae of COVID-19: Moderating Role of Depression on Functional Impairment

R. Ng, Gray Vargas, D. Jashar, Amanda K Morrow et al. · Journal of the International Neuropsychological Society

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Kinder mit Post-COVID (PASC) zeigen deutlich erhöhte SCT-Symptome, insbesondere Sluggish/Sleepy und Low Initiation
  • · Low Initiation korreliert mit Depression (r=0.62), Angst (r=0.56) und funktioneller Beeinträchtigung (r=0.48)
  • · Low Initiation ist nicht mit ADHS-Symptomen (Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität) korreliert – SCT ist vom ADHS-Profil distinkt
  • · Depression und Angst moderieren den Zusammenhang zwischen Low Initiation und funktioneller Beeinträchtigung
Beobachtungsstudie 2023 adhd attention emotion regulation

A Multifaceted Investigation of Sluggish Cognitive Tempo: The Influence of Childhood Maltreatment, Neuroendocrine Stress Response, and the COVID-19 Pandemic

Sarah Taylor-Cavelier · Deep Blue (University of Michigan)

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  • · SCT (Sluggish Cognitive Tempo) konnte als eigenständiges Konstrukt, getrennt von ADHS, durch konfirmatorische Faktorenanalyse validiert werden
  • · Kindheitstraumata und frühe psychosoziale Belastungen sind mit erhöhten SCT-Symptomen im Jugendalter assoziiert
  • · SCT ist mit veränderten neuroendokrinen Stressreaktionen assoziiert, gemessen durch einen Cold-Pressor-Stresstest im Labor
  • · SCT-Symptome beeinflussten die psychische Gesundheit während der COVID-19-Pandemie negativ, wobei SCT als Risikofaktor in Zeiten erhöhter Belastung identifiziert wurde
Review 2023 adhd adhd inattentive dopamine

An overview on neurobiology and therapeutics of attention-deficit/hyperactivity disorder

da Silva, Bruna Santos, Grevet, Eugenio Horacio, Silva, Luiza Carolina Fagundes, Ramos, João Kleber Neves et al. · Discover Mental Health

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  • · ADHS-Prävalenz: 5–7% bei Kindern/Jugendlichen, ~2,5% bei Erwachsenen weltweit
  • · ADRA2A-Rezeptor-Signalgebung im PFC entscheidend für noradrenerge Aufmerksamkeitssteuerung; spezifischer Polymorphismus mit Inaufmerksamkeitssymptomen assoziiert
  • · Atomoxetin erhöht primär NE und über unspezifische NET-vermittelte Modulation auch DA im PFC – kaum Effekt auf mesolimbisches/mesokortikales DA bis zum Nucleus accumbens
  • · Gene bevorzugt mit ADHS-PI assoziiert: COMT, MAO-A, DDC, ADRA2A
Beobachtungsstudie 2023 adhd executive function working memory

Characteristics of Sluggish Cognitive Tempo among adults with ADHD: objective neurocognitive measures align with self-report of executive function

B. Krone, L. Adler, Deepti Anbarasan, Terry L. Leon et al. · Frontiers in Child and Adolescent Psychiatry

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  • · Exekutivfunktionsdefizite und emotionale Dysregulation unterschieden Erwachsene mit ADHS und SCT signifikant von solchen ohne SCT, sowohl in der Selbst- als auch in der klinischen Beurteilung.
  • · Erwachsene mit ADHS und SCT zeigten ein deutlich stärkeres Ausmaß an Beeinträchtigungen im Vergleich zur ADHS-Gruppe ohne SCT.
  • · Neuropsychologische Tests (CANTAB und WAIS) zeigten bei der SCT+-Gruppe ein spezifisches Profil mit langsameren Reaktionszeiten und ungünstigeren kognitiven Strategiewahlen bei erhöhter kognitiver Belastung.
  • · Die Übereinstimmung zwischen klinischen Beurteilungen und neurokognitiven Messungen der Exekutivfunktionsdefizite unterstützt die Hypothese, dass SCT eine eigenständige Subgruppe innerhalb der ADHS-Population darstellt.
Beobachtungsstudie 2023 adhd attention medication methylphenidate

Does the coexistence of attention deficit hyperactivity disorder and sluggish cognitive tempo affect the treatment response in children?

Çiğdem Yektaş, Ali Evren Tufan, Elif Sümeyra Kaplan Karakaya, Merve Yazıcı et al. · Journal of Clinical Psychiatry

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  • · Kinder mit SCT+ADHS wurden von ihren Eltern als stärker unaufmerksam eingestuft, während Lehrer Kinder mit reinem ADHS als hyperaktiver/impulsiver bewerteten
  • · Die Symptomreduktion bei Hyperaktivität/Impulsivität war in der reinen ADHS-Gruppe signifikant größer als in der SCT+ADHS-Gruppe
  • · Kinder mit SCT+ADHS wurden nach der Behandlung von ihren Eltern weiterhin als stärker unaufmerksam eingestuft
  • · Der einzige Prädiktor für das Behandlungsansprechen in der SCT+ADHS-Gruppe war die Behandlungsdauer
Beobachtungsstudie 2023 adhd executive function attention

Executive Functions Contribute to the Differences Between ADHD and Sluggish Cognitive Tempo (SCT) in Adults

Victor Polignano Godoy, Alexandre O Serpa, R. Fonseca, L. Malloy-Diniz · Journal of Attention Disorders

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Höhere ADHS-Werte (sowohl Hyperaktivität-Impulsivität als auch Unaufmerksamkeit) waren mit stärkeren exekutiven Funktionsproblemen und Zeitwahrnehmungsverzerrungen verbunden
  • · Die Unaufmerksamkeitsdimension (ADHS-IN) und SCT zeigten stärkere Zusammenhänge mit exekutiven Dysfunktionen als die Hyperaktivitäts-Impulsivitätsdimension (ADHS-H/I)
  • · ADHS-IN war stärker mit Selbstmanagement der Zeit assoziiert, ADHS-H/I mit Selbstkontrolle und SCT mit Selbstorganisation und Problemlösung
  • · Die Studie liefert empirische Belege für die Unterscheidbarkeit von SCT und ADHS bei Erwachsenen anhand psychologischer Dimensionen
Review 2023 prefrontal cortex adhd working memory

The mechanism of “cool”/“hot” executive function deficit acting on the core symptoms of ADHD children

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Defizite in der 'coolen' Exekutivfunktion, die mit dem dorsalen präfrontalen Kortex verbunden ist, sind der dominante Faktor für Unaufmerksamkeit bei ADHS
  • · Defizite in der 'heißen' Exekutivfunktion, die mit dem ventromedialen präfrontalen Kortex verbunden ist, spielen die Hauptrolle bei Hyperaktivität-Impulsivität
  • · Defizite in der 'coolen' Exekutivfunktion führen zu Beeinträchtigungen im Arbeitsgedächtnis, mangelnder Inhibitionskontrolle und Schwierigkeiten bei der kognitiven Flexibilität
  • · Defizite in der 'heißen' Exekutivfunktion verursachen Verzögerungsaversion, Belohnungsanomalien und Motivationsstörungen, die zu impulsivem Verhalten führen
Review 2023 adhd attention executive function

Thrsp Gene and the ADHD Predominantly Inattentive Presentation.

Raly James Perez Custodio, Mikyung Kim, Young-Chul Chung, Bung-Nyun Kim et al. · ACS chemical neuroscience

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Das Thrsp-Gen könnte ein Biomarker für die vorwiegend unaufmerksame ADHS-Präsentation (ADHS-PI) sein
  • · THRSP-überexprimierende Mäuse (THRSP OE) könnten ein valides Tiermodell für die ADHS-PI-Präsentation darstellen
  • · Spontan hypertensive Ratten (SHR/NCrl) erfüllen viele Validierungskriterien für ADHS-C, eignen sich aber weniger für die Modellierung der ADHS-PI-Präsentation
  • · Die drei ADHS-Präsentationen (PI, HI, C) könnten eigenständige neurobehaviorale Störungen mit unterschiedlichen Ätiologien darstellen
Review 2022 adhd adhd inattentive dopamine

Attention-deficit/hyperactive disorder updates

Kessi, Miriam, Duan, Haolin, Xiong, Juan, Chen, Baiyu et al. · Frontiers in Molecular Neuroscience

Kernbefunde (7) anzeigen
  • · DRD1-Polymorphismen (haplotype rs27048 C/rs429699 T) stärker mit dem Inaufmerksamkeits-Phänotyp bei ADHS assoziiert
  • · Gene bevorzugt mit ADHS-PI assoziiert: COMT, MAO-A, DDC, ADRA2A, 5-HT1B, CHRNA4
  • · Gene bevorzugt mit ADHS-C assoziiert: DRD3, ADRA2C, NET1, 5-HTR2C, 5-HT1D
  • · Elevation frontaler kortikaler DA-Spiegel (nicht NE oder Serotonin) als konvergenter Mechanismus für paradoxe Stimulanzien-Wirkung bei ADHS
RCT 2022 norepinephrine

Ignore the glitch but mind the switch: Positive effects of methylphenidate on cognition in attention deficit hyperactivity disorder are related to prediction gain.

Ima Trempler, Alexander Heimsath, Julia Nieborg, Benedikt Bradke et al. · Journal of psychiatric research

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · MPH verbessert kognitive Leistung bei ADHS über erhöhten Vorhersagegewinn (prediction gain) bei relevanten Reizen
  • · ADHS-Patienten zeigen Defizite in der neuronalen Gainmodulation: erschwertes prädiktives Gewichten relevanter Stimuli
  • · Unter MPH gelingt Ablenkungsunterdrückung besser – 'den Fehler ignorieren' – aber Wechselkosten bleiben bestehen
  • · 37 ADHS-Patienten vs. Kontrollen; MPH verbessert selektiv die Vorhersageverarbeitung, nicht generell die Aufmerksamkeit
Review 2022 adhd noradrenergic system attention

Nonstimulant Treatments for ADHD.

Newcorn Jeffrey H, Krone Beth, Dittmann Ralf W · Child and adolescent psychiatric clinics of North America

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Vier FDA-zugelassene Nicht-Stimulanzien stehen für die ADHS-Behandlung zur Verfügung: Atomoxetin und Viloxazin XR (Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer) sowie Clonidin XR und Guanfacin XR (α-2-adrenerge Agonisten).
  • · Nicht-Stimulanzien sind besonders wichtig, wenn Psychostimulanzien schlecht vertragen werden, unzureichend wirken oder wenn spezifische Komorbiditäten vorliegen.
  • · Die Variabilität innerhalb und zwischen den Wirkstoffklassen ermöglicht einen nuancierten, personalisierten Behandlungsansatz für Patienten mit komplexen klinischen Präsentationen.
  • · Nicht-Stimulanzien können sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Stimulanzien eingesetzt werden.
Review 2022 adhd noradrenergic system dopaminergic pathways

The Mechanism, Clinical Efficacy, Safety, and Dosage Regimen of Atomoxetine for ADHD Therapy in Children: A Narrative Review

Di Fu, Dan-dan Wu, Hongli Guo, Ya-Hui Hu et al. · Frontiers in Psychiatry

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Atomoxetin hemmt den präsynaptischen Norepinephrin-Transporter (NET) und verhindert die Wiederaufnahme von Norepinephrin im gesamten Gehirn sowie die Dopamin-Wiederaufnahme im präfrontalen Kortex (PFC)
  • · Atomoxetin wird hauptsächlich durch das hochpolymorphe Enzym CYP2D6 metabolisiert, was individuelle Dosierungsunterschiede erklärt
  • · Aktuelle Leitlinien empfehlen die Dosisauswahl basierend auf dem CYP2D6-Genotyp und der Spitzenkonzentration
  • · Atomoxetin ist wirksam bei ADHS-Kindern mit verschiedenen Komorbiditäten und kann teilweise auch komorbide Symptome positiv beeinflussen
Beobachtungsstudie 2022 adhd inattentive

Validity and Diagnostic Accuracy of an ADHD Symptom Rating Scale for Identifying Adults with ADHD

Stacy Jean Graves · Digital Scholarship - UNLV (University of Nevada Reno)

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Die BAARS-IV zeigt schwache Konvergenzvalidität: Korrelationen mit anderen ADHS-Maßen (ASEBA) sind niedrig
  • · Die BAARS-IV kann ADHS-Subtypen (kombiniert vs. unaufmerksam) nicht zuverlässig voneinander trennen
  • · ROC-Analyse: BAARS-IV hat schlechte Diskriminationsleistung zwischen ADHS und gesunden Kontrollen
  • · Gute Eignung nur zur Differenzierung von ADHS vs. Spezifische Lernschwäche
Beobachtungsstudie 2021 noradrenergic system attention adhd

Atypical Arousal Regulation in children with Autism but not with ADHD as indicated by pupillometric measures of Locus Coeruleus Activity.

Nico Bast, Sara Boxhoorn, H. Supèr, B. Helfer et al. · Biological psychiatry. Cognitive neuroscience and neuroimaging

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Kinder mit ASD zeigten langsamere mittlere Reaktionszeiten im Vergleich zu typisch entwickelten Kindern, insbesondere unter Bedingungen mit geringem Aufgabennutzen
  • · Erhöhte ASD-Symptome waren über alle Gruppen hinweg mit einer höheren Basispupillengröße unter Bedingungen mit geringem Aufgabennutzen assoziiert, was auf erhöhte tonische LC-NE-Aktivität hinweist
  • · Kinder mit ASD zeigten geringere Veränderungen der Basispupillengröße und der stimulusevozierten Pupillenreaktion zwischen Bedingungen mit niedrigem und hohem Aufgabennutzen, was auf eine abgeschwächte Anpassung der LC-NE-Aktivität hindeutet
  • · Bei ADHS wurden keine signifikanten Auffälligkeiten in der Arousalregulation gefunden, was auf eine Differenzierbarkeit der Störungsbilder auf neurobiologischer Ebene hinweist
Review 2021 prefrontal cortex executive function working memory

Executive Dysfunction and the Prefrontal Cortex.

Jones David T, Graff-Radford Jonathan · Continuum (Minneapolis, Minn.)

Kernbefunde (8) anzeigen
  • · Der präfrontale Kortex ist in großangelegte neuronale Netzwerke eingebunden, wobei kognitive Dysfunktionen nicht nur durch direkte Läsionen, sondern auch durch degenerative Erkrankungen dieser Netzwerke entstehen können
  • · Exekutivfunktionen umfassen Arbeitsgedächtnis, kognitive Flexibilität und Inhibition und basieren auf Top-Down-Kontrolle verteilter Prozesse im gesamten Gehirn
  • · Der dorsolaterale präfrontale Kortex ist an Arbeitsgedächtnis, zielgerichteter Aufmerksamkeit, Aufgabenwechsel, Planung und Problemlösung beteiligt
  • · Der ventrolaterale präfrontale Kortex übernimmt Funktionen bei Inhibition, Reaktionsselektion und Monitoring
Beobachtungsstudie 2021 adhd anterior cingulate cortex basal ganglia

Structural Brain Changes and Associated Symptoms of ADHD Subtypes in Children

Shuhua Mu, Huijun Wu, Jian Zhang, Chunqi Chang · Cerebral Cortex

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · ADHS-Unaufmerksam-Patienten zeigten mildere klinische Symptome, aber stärkere kognitive Beeinträchtigungen als ADHS-Kombiniert-Patienten
  • · ADHS-Kombiniert-Patienten wiesen im Vergleich zu typisch entwickelten Kindern signifikant reduzierte subkortikale Volumina auf
  • · Klinische Symptome korrelierten vorwiegend mit geringerer Dicke des rechten caudalen anterioren cingulären Kortex und kleinerem linken Pallidum-Volumen
  • · Verbale IQ-Beeinträchtigungen waren stark mit einer kleineren rechten Insula-Fläche korreliert
animal_study 2021 prefrontal cortex hippocampus attention

Top-down control of hippocampal signal-to-noise by prefrontal long-range inhibition

Ruchi Malik, Yi Li, Selin Schamiloglu, V. Sohal · bioRxiv

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Neuartige monosynaptische langreichweitige GABAerge Projektionen vom präfrontalen Kortex (PFC) zum Hippocampus wurden identifiziert
  • · Diese Projektionen hemmen bevorzugt VIP-exprimierende Interneurone, die normalerweise hippokampale Mikrozirkuits disinhibieren
  • · Stimulation der PFC-Hippocampus-GABAergen Projektionen erhöht die feedforward-Inhibition im Hippocampus und reduziert die hippokampale Gesamtaktivität in vivo
  • · Der Netttoeffekt dieser Verschaltung ist eine spezifische Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses für hippokampale Objektrepräsentationen
Fallstudie 2021 bupropion medication methylphenidate sleep

Treatment of severe morning sleep inertia with bedtime long-acting bupropion and/or long-acting methylphenidate in a series of 4 patients

Schenck, Carlos H., Golden, Erin C., Millman, Richard P. · Journal of Clinical Sleep Medicine

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Bedtime-Bupropion (XL 150 mg) als Monotherapie in 2 von 4 Fällen wirksam gegen schwere morgendliche Schlafträgheit
  • · Kombination aus bedtime Bupropion-XL 150 mg + Methylphenidat-SR 36 mg (ebenfalls zur Nacht) in 1 Fall wirksam
  • · Therapeutischer Nutzen bereits ab erster Behandlungsnacht in einigen Fällen; Follow-up bis 3 Jahre
  • · 1 Patient war intolerant gegenüber Bupropion und musste abbrechen
Fallstudie 2021 medication methylphenidate sexual dysfunction dopaminergic pathways

Use of Methylphenidate in Coexisting Major Depression, Loss of Libido and Erectile Dysfunction

Nazlı, Şerif Bora, Sevindik, Muhammet · Alpha Psychiatry

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Methylphenidat 10 mg/Tag (kurzwirksam) verbesserte depressionsbedingten Libidoverlust und Erektionsstörungen innerhalb einer Woche
  • · Bei therapieresistenter, depressionsbedingter ED (SSRI/SNRI unzureichend) kann MPH als Augmentation effektiv sein
  • · Mechanismus: Dopaminreuptakehemmung → erhöhte DA-Transmission in limbischen und präfrontalen Regionen → Verbesserung Libido und sexueller Erregung
  • · Begleitend verbesserte sich auch Tagesmüdigkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration
Review 2020 adhd inattentive adhd executive function

Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Predominantly Inattentive Subtype/Presentation: Research Progress and Translational Studies

De la Peña, Ike C., Pan, Michael C., Thai, Chau Giang, Alisso, Tamara · Brain Sciences

Kernbefunde (8) anzeigen
  • · ADHS-PI ist hoch prävalent, aber chronisch unterdiagnostiziert und untertherapiert
  • · Unterschiede in der Art des Aufmerksamkeitsdefizits zwischen ADHS-PI und anderen Subtypen sind dokumentiert
  • · ADHS-PI zeigt spezifische neuropsychologische Beeinträchtigungen (Verarbeitungsgeschwindigkeit, soziale Wahrnehmung)
  • · Bildgebungsstudien zeigen sowohl ADHS-PI-spezifische als auch subtyp-übergreifende neuropathologische Auffälligkeiten
Review 2020 dopaminergic pathways basal ganglia nucleus accumbens

Dopamine and glutamate in schizophrenia: biology, symptoms and treatment.

McCutcheon Robert A, Krystal John H, Howes Oliver D · World psychiatry : official journal of the World Psychiatric Association (WPA)

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Erhöhte striatale Dopaminsynthese und -freisetzungskapazität ist ein konsistenter Befund bei Schizophrenie in Neuroimaging-Studien
  • · Genetische Risikofaktoren scheinen direkt glutamaterge Dysfunktionen zu verursachen, während aberrante Dopaminsignalisierung eher auf andere Faktoren zurückzuführen ist
  • · Glutamaterge und dopaminerge Systeme interagieren über neuronale Schaltkreise und tragen gemeinsam zur Entstehung psychotischer Symptome bei
  • · Bildgebungsstudien des Glutamatsystems liefern weniger konsistente Ergebnisse, möglicherweise aufgrund methodischer Limitationen und der Heterogenität der Erkrankung
Review 2020 executive function working memory attention

Executive functions.

Diamond Adele · Handbook of clinical neurology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Exekutivfunktionen umfassen Arbeitsgedächtnis, Inhibitionskontrolle und kognitive Flexibilität, die sich von der Säuglingszeit bis etwa zum 10.-11. Lebensjahr entwickeln
  • · Die Verarbeitungsgeschwindigkeit steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Exekutivfunktionen
  • · Kaum ein Test zur Messung von Exekutivfunktionen erfasst ausschließlich eine einzige Exekutivfunktion – Messergebnisse sind daher schwer eindeutig zu interpretieren
  • · Ein Kind kann bei einem Arbeitsgedächtnistest scheitern, obwohl eigentlich die Inhibitionskontrolle das Problem darstellt – und umgekehrt
article 2020 adhd inattentive

Females with ADHD: An expert consensus statement taking a lifespan approach providing guidance for the identification and treatment of attention-deficit/ hyperactivity disorder in girls and women

Susan Young, Nicoletta Adamo, Bryndís Björk Ásgeirsdóttir, Polly Branney et al. · BMC Psychiatry

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
animal_study 2020 prefrontal cortex adhd attention

Impact of chronic transcranial random noise stimulation (tRNS) on GABAergic and glutamatergic activity markers in the prefrontal cortex of juvenile mice.

C. A. Sánchez-León, Á. Sánchez-López, M. A. Gómez-Climent, Isabel Cordones et al. · Progress in brain research

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Chronische tRNS mit humaner Stromdichte (0,3 A/m²) reduzierte die GAD 65-67 Immunreaktivität im präfrontalen Kortex direkt unterhalb der Elektrode bei juvenilen Mäusen
  • · tRNS mit 100-fach höherer Stromdichte (30,0 A/m²) zeigte keine signifikanten Effekte auf GAD 65-67 oder vGLUT1, was auf eine umgekehrte U-förmige Dosis-Wirkungs-Beziehung hindeutet
  • · Keine makroskopisch sichtbaren Gewebeschäden wurden nach neun tRNS-Sitzungen über 5 Wochen festgestellt, was auf eine gute Sicherheit der Methode hinweist
  • · Die Ergebnisse deuten auf einen exzitatorischen Effekt der tRNS hin, vermittelt durch eine Reduktion GABAerger Aktivität im präfrontalen Kortex
Review 2020 basal ganglia dopaminergic pathways executive function

Interfacing behavioral and neural circuit models for habit formation.

Lerner Talia N · Journal of neuroscience research

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Gewohnheiten sind ein wichtiger Mechanismus zur Automatisierung von Verhaltenskontrolle und zur Reduzierung kognitiver Belastung
  • · Übergänge zu gewohnheitsmäßiger Kontrolle sind riskant, da sie zu unflexiblem Verhalten bei Veränderungen führen können
  • · Striatale Schaltkreise spielen eine zentrale Rolle bei der Regulation von Gewohnheitsbildung
  • · Es existieren verschiedene etablierte Methoden zur Auslösung gewohnheitsmäßigen Verhaltens in Tiermodellen
Review 2020 prefrontal cortex anterior cingulate cortex basal ganglia

Neurobiological mechanisms underlying internet gaming disorder


A. Weinstein, M. Lejoyeux · Dialogues in Clinical Neuroscience

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · IGD zeigt weitgehend ähnliche neurobiologische Veränderungen wie andere Suchterkrankungen, einschließlich Aktivierung von Belohnungsregionen und dopaminerg vermittelter Belohnungsmechanismen
  • · Reduzierte Aktivität in Impulskontrollbereichen und beeinträchtigte Entscheidungsfindung bei IGD
  • · Verminderte funktionelle Konnektivität in Netzwerken für kognitive Kontrolle, exekutive Funktionen, Motivation und Belohnung
  • · Strukturelle Veränderungen bei IGD, hauptsächlich Reduktion von Grauvolumen und Weißer-Substanz-Dichte
Review 2020 anterior cingulate cortex

Neurobiology of emotional trauma.

Giotakos O · Psychiatrike = Psychiatriki

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Emotionales Trauma löst neurobiologische Kaskaden mit langanhaltenden Folgen bis hin zu veränderter Genexpression aus
  • · Frühkindlicher Missbrauch und Vernachlässigung dysregulieren das sich entwickelnde neurobiologische System und reduzieren Stressresistenz
  • · Kinder mit emotionalem Missbrauch zeigen erhöhte Aufmerksamkeit für Bedrohungsreize
  • · Trauma-bedingte Dysregulation des HPA-Achsen- und Amygdala-Systems erhöht Vulnerabilität für spätere psychische Erkrankungen
animal_study 2020 dopamine

Retrograde labeling illuminates distinct topographical organization of D1 and D2 receptor-positive neurons in the prefrontal cortex of mice

Sara M. Green, Sanya Nathani, Joseph Zimmerman, David Fireman et al. · bioRxiv

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · D1- und D2-Rezeptor-positive Neuronen im PFC sind topographisch organisiert und projizieren zu unterschiedlichen subkortikalen Zielregionen
  • · Glutamaterge Pyramidenneuronen in Subregionen (prelimbisch, infralimbisch, orbitofrontal) zeigen unterschiedliche D1/D2-Expression
  • · Retrograde Markierung belegt distinkte Projektionsmuster: D1-Neuronen projizieren bevorzugt zu NAcc/Striatum, D2-Neuronen zu anderen Zielregionen
  • · Die topographische Organisation impliziert differentielle Rollen von D1/D2-PFC-Neuronen bei Motivation vs. Hemmung
animal_study 2020 prefrontal cortex basal ganglia nucleus accumbens

Retrograde Labeling Illuminates Distinct Topographical Organization of D1 and D2 Receptor-Positive Pyramidal Neurons in the Prefrontal Cortex of Mice

Sara M. Green, Sanya Nathani, Joseph Zimmerman, David Fireman et al. · eNeuro

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · D1-Rezeptor-positive Pyramidenneuronen im präfrontalen Kortex projizieren topographisch organisiert zum dorsalen Striatum (aus dem prälimbischen PFC) und zum medialen orbitofrontalen Kortex (aus dem Nucleus accumbens).
  • · D2-Rezeptor-positive Pyramidenneuronen projizieren sowohl aus dem medialen orbitofrontalen Kortex zum Nucleus accumbens als auch zum dorsalen Striatum, jedoch NICHT aus dem prälimbischen PFC zum dorsalen Striatum.
  • · D2R-positive, aber nicht D1R-positive PFC-Neuronen projizieren zur Substantia nigra pars compacta (SNpc), was auf eine rezeptorspezifische Differenzierung der kortiko-mesenzephalen Verbindungen hinweist.
  • · Die Studie zeigt erstmals eine dopaminrezeptorspezifische topographische Organisation im präfrontalen Kortex, die weitreichende Implikationen für die kortikostriatale Signalübertragung in den Basalganglien hat.
Review 2019 dopaminergic pathways adhd reward

Dopamine: Functions, Signaling, and Association with Neurological Diseases.

Klein Marianne O, Battagello Daniella S, Cardoso Ariel R, Hauser David N et al. · Cellular and molecular neurobiology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Das dopaminerge System spielt eine zentrale Rolle bei motorischer Kontrolle, Motivation, Belohnung, kognitiver Funktion sowie mütterlichem und reproduktivem Verhalten.
  • · Dopamin wirkt über G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die sowohl im zentralen als auch im peripheren Nervensystem weit verbreitet sind.
  • · Ein Ungleichgewicht in der dopaminergen Signalübertragung ist mit mehreren neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen assoziiert, darunter Parkinson, Schizophrenie, Huntington, ADHS und Sucht.
  • · Dopaminerge Signalwege sind entscheidend für die Aufrechterhaltung physiologischer Prozesse, und ihre Dysregulation kann den Beginn und die Progression von Nervensystemerkrankungen auslösen.
Meta-Analyse 2018 adhd medication methylphenidate atomoxetine

Comparative efficacy and tolerability of medications for attention-deficit hyperactivity disorder in children, adolescents, and adults: a systematic review and network meta-analysis

Cortese, Samuele, Adamo, Nicoletta, Del Giovane, Cinzia, Mohr-Jensen, Christina et al. · The Lancet Psychiatry

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Alle getesteten Medikamente (MPH, Amphetamine, ATX, Guanfacin, Clonidin) signifikant wirksamer als Placebo bei ADHS-Kernsymptomen
  • · Wirksamkeit bei Kindern/Jugendlichen (Clinician Ratings, ~12 Wochen): Amphetamine SMD −1.02 > MPH SMD −0.78 > ATX SMD −0.56
  • · Amphetamine im direkten Vergleich signifikant wirksamer als ATX, MPH und Modafinil
  • · MPH zeigt im direkten Vergleich mit ATX kleine, aber signifikante Überlegenheit
2018 dopamine

Immortalized Rat Neuronal Cell Line Shows Potential as an Improved Cell Model for Dopamine Transporter Research

Garret H. Larson, Daniel J. Stanislowski, J. Foster · The FASEB Journal

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
animal_study 2018 prefrontal cortex dopaminergic pathways adhd

Prefrontal cortex dysfunction in hypoxic-ischaemic encephalopathy contributes to executive function impairments in rats: Potential contribution for attention-deficit/hyperactivity disorder

P. Miguel, B. F. Deniz, Iohanna Deckmann, H. D. Confortim et al. · The World Journal of Biological Psychiatry

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Ratten, die einer Hypoxie-Ischämie (HI) ausgesetzt wurden, zeigten Beeinträchtigungen der exekutiven Funktionen, erkennbar durch behaviorale Inflexibilität im attentionalen Set-Shifting-Task
  • · Die Beeinträchtigung der exekutiven Funktionen korrelierte mit einer Atrophie des präfrontalen Kortex (PFC)
  • · HI-Tiere zeigten reduzierte D2-Rezeptoren auf der ipsilateralen Seite der Ischämie im PFC
  • · Perinatalte Hypoxie-Ischämie führt zu dopaminergen Störungen im PFC, die zu ADHS-ähnlichen Symptomen beitragen können
Andere 2018 other

Quantification of Signal-to-Noise Ratio in Cerebral Cortex Recordings Using Flexible MEAs With Co-localized Platinum Black, Carbon Nanotubes, and Gold Electrodes

Alex Suarez-Perez, G. Gabriel, B. Rebollo, X. Illa et al. · Frontiers in Neuroscience

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Platin-Schwarz (Pt) und Kohlenstoffnanoröhren (CNT) Elektroden zeigen bessere Aufzeichnungsleistung als Goldelektroden im untersuchten Frequenzbereich (5–1500 Hz)
  • · Eine neue SNR-Berechnungsmethode wurde entwickelt, die auf den Eigenschaften kortikaler langsamer Oszillationen basiert: Up-Zustände als Signal, Down-Zustände als Rauschen
  • · Der spektrale SNR wurde als Verhältnis der Leistungsspektraldichte (PSD) von Up-Zuständen zu Down-Zuständen berechnet und über verschiedene Frequenzbänder validiert
  • · Tritroden mit ko-lokalisierten Elektroden aus verschiedenen Materialien ermöglichen den direkten Vergleich der Elektrodenleistung aus derselben kortikalen Region
Review 2018 adhd noradrenergic system attention

Sex differences in stress regulation of arousal and cognition.

Bangasser Debra A, Eck Samantha R, Telenson Alexander M, Salvatore Madeleine · Physiology & behavior

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Frauen zeigen nach Stress eher Hyperarousal-Symptome, während Männer stärker kognitive Defizite entwickeln
  • · PTSD und Major Depression sind bei Frauen häufiger und mit mehr Hyperarousal-Symptomen verbunden
  • · ADHS und Schizophrenie sind bei Männern häufiger und mit stärkeren kognitiven Defiziten verbunden
  • · Geschlechtsunterschiede in der Stressrezeptor-Signalübertragung und im Trafficking im Locus Coeruleus-Arousal-Zentrum wurden identifiziert
2018 dopamine

Subcellular Distribution of the Dopamine Transporter Phosphorylated on Threonine 53

Thomas J. Gilchrist, Zachary S. Gaarder, Moriah J. Hovde, R. Vaughan et al. · The FASEB Journal

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2018 prefrontal cortex amygdala nucleus accumbens

The Multifaceted Role of the Ventromedial Prefrontal Cortex in Emotion, Decision Making, Social Cognition, and Psychopathology.

Hiser Jaryd, Koenigs Michael · Biological psychiatry

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Der vmPFC ist ein zentraler Knotenpunkt kortikaler und subkortikaler Netzwerke, der mindestens drei psychologische Funktionsbereiche steuert: wertbasierte Entscheidungsfindung, Emotionsregulation und soziale Kognition.
  • · Der vmPFC interagiert mit dem ventralen Striatum und der Amygdala bei der Repräsentation von Belohnung und wertbasierter Entscheidungsfindung.
  • · Der vmPFC ist kritisch für die Generierung und Regulation negativer Emotionen durch Interaktionen mit Amygdala, Bed Nucleus der Stria terminalis, periaquäduktalem Grau, Hippocampus und dorsalem anteriorem cingulären Kortex.
  • · Metaanalytische Daten zeigen distinkte vmPFC-Subregionen, die jeweils einer der drei Hauptfunktionen entsprechen und mit spezifischen psychiatrischen Störungen assoziiert sind, darunter auch ADHS.
journalarticle 2018 atomoxetine

Transient Mydriasis under Atomoxetine Treatment: Case Report and Brief Overview of the Literature

I. Haefliger, Marc Herz · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2018 adhd attention executive function

Updated European Consensus Statement on diagnosis and treatment of adult ADHD

J. J. Sandra Kooij, Denise Bijlenga, Luana Salerno, Rafał Jaeschke et al. · European Psychiatry

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · ADHS ist eine der häufigsten psychiatrischen Störungen des Kindesalters, die oft bis ins Erwachsenenalter und ins hohe Alter persistiert
  • · ADHS wird in vielen europäischen Ländern derzeit unterdiagnostiziert und untertherapiert, was zu Chronifizierung und höheren Krankheitskosten führt
  • · Stigmatisierung von ADHS, hauptsächlich durch Unwissenheit, erhöht das Leiden der Betroffenen erheblich
  • · Evidenzbasierte Instrumente zur Diagnose und Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter sind verfügbar
Beobachtungsstudie 2017 norepinephrine

Association of preterm birth with ADHD-like cognitive impairments and additional subtle impairments in attention and arousal malleability

Sarah-Naomi James, Anna-Sophie Rommel, C. Cheung, G. McLoughlin et al. · Psychological Medicine

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Frühgeborene Jugendliche zeigen ADHS-ähnliche Aufmerksamkeits- und Arousal-Beeinträchtigungen vergleichbar mit ADHS-Patienten
  • · Direkte Gruppenvergleiche: Frühgeborene (n=186) vs. ADHS-Betroffene (n=69) vs. Kontrollgruppe (n=135)
  • · Frühgeburt erhöht das Risiko für Aufmerksamkeitsdefizite und Arousal-Dysregulation signifikant
  • · Subtile zusätzliche Beeinträchtigungen in der Arousal-Anpassungsfähigkeit bei Frühgeborenen
Meta-Analyse 2017 atomoxetine

Cardiovascular Effects of Stimulant and Non-Stimulant Medication for Children and Adolescents with ADHD: A Systematic Review and Meta-Analysis of Trials of Methylphenidate, Amphetamines and Atomoxetine.

Hennissen Leonie, Bakker Mireille J, Banaschewski Tobias, Carucci Sara et al. · CNS drugs

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Methylphenidat und Amphetamine erhöhen signifikant Herzfrequenz und systolischen Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen
  • · Atomoxetin zeigt ebenfalls kardiovaskuläre Effekte: mittlere HR-Erhöhung ~5-6 bpm, systolischer BD ~2-4 mmHg
  • · Gruppeneffekte sind statistisch signifikant, klinisch jedoch meist moderat; individuelle Variabilität ist hoch
  • · Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse sind in der verfügbaren Literatur selten, aber nicht ausgeschlossen
Meta-Analyse 2017 adhd adhd inattentive medication methylphenidate

Comparative efficacy and safety of methylphenidate and atomoxetine for attention-deficit hyperactivity disorder in children and adolescents: Meta-analysis based on head-to-head trials

Pan, Pu-Yueh, Yeh, Chin-Bin · Journal of Psychiatric Research

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · MPH zeigt höhere Ansprechrate als ATX (RR = 1.14, 95%-KI 1.09–1.20)
  • · MPH signifikant überlegen bei Inaufmerksamkeit gegenüber ATX (SMD = −0.13, 95%-KI −0.25 bis −0.01)
  • · Überlegenheit von MPH bei Inaufmerksamkeit gilt spezifisch für OROS-MPH (Retardformulierung), nicht für sofortwirksames IR-MPH
  • · IR-MPH nicht signifikant unterschiedlich von ATX (SMD = −0.05, p = 0.49)
Review 2017 noradrenergic system prefrontal cortex hippocampus

Noradrenergic Modulation of Cognition in Health and Disease.

Borodovitsyna Olga, Flamini Matthew, Chandler Daniel · Neural plasticity

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Norepinephrin (NE), freigesetzt vom Locus coeruleus, moduliert zelluläre Prozesse und synaptische Übertragung im ZNS über prä- und postsynaptische Rezeptoren
  • · Das noradrenerge System ist entscheidend für sensorische Signaldetektion, Wachheit und Erregung
  • · NE trägt wesentlich zu kognitiven Funktionen bei, darunter Aufmerksamkeit, kognitive Flexibilität, Arbeitsgedächtnis und Langzeitgedächtnisprozesse
  • · Präfrontaler Kortex und Hippocampus sind besonders dicht noradrenerg innerviert und für kognitive Funktionen zentral
lettersandcomments 2016 atomoxetine

Atomoxetine, ADHD, and the ongoing debate about increased risk of suicidal behaviors: the understudied role of kappa opioid receptor agonism

K. Fluegge · Expert Opinion on Drug Safety

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2016 norepinephrine

Developing the catecholamines hypothesis for the acute exercise-cognition interaction in humans: Lessons from animal studies.

McMorris Terry · Physiology & behavior

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Das Katecholamin-Hypothesen-Modell für Akutübung und Kognition erklärt die peripheren Katecholamine nicht ausreichend
  • · Verschiedene Übungsintensitäten und -dauern beeinflussen unterschiedliche kognitive Aufgaben differenziell
  • · Gehirn-Katecholamine (DA, NE), Glukokortikoide, BDNF und 5-HT interagieren bei akuter Übung
  • · Tiermodelle liefern wichtige Einblicke: moderate Übung erhöht PFC-DA und NE, was kognitive Leistung verbessert
RCT 2016 adhd adhd inattentive medication methylphenidate

Differential effects of methylphenidate and atomoxetine on intrinsic brain activity in children with attention deficit hyperactivity disorder

Zhang, Liyang, Deng, Wei, Li, Xiaojing, Shen, Hua et al. · Psychological Medicine

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Erste fALFF-Studie mit Nachweis differenzieller neurophysiologischer Wirkmechanismen von MPH und ATX bei ADHS-Kindern
  • · Inaufmerksamkeitsverbesserung korreliert mit fALFF↑ im linken Gyrus temporalis sup. und linken Parietallappen (MPH)
  • · Inaufmerksamkeitsverbesserung korreliert mit fALFF↑ im linken Gyrus lingualis und linken Gyrus occipitalis inf. (ATX)
  • · Hyperaktivitäts-/Impulsivitätsverbesserung: fALFF↑ bilateral (MPH) vs. fALFF↓ bilateral (ATX) in prä-/postzentralen Gyri
journalarticle 2016 dopamine

Dopamine D2 receptor availability is linked to hippocampal–caudate functional connectivity and episodic memory

L. Nyberg, Nina Karalija, Alireza Salami, M. Andersson et al. · Proceedings of the National Academy of Sciences

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2016 adhd medication methylphenidate medication amphetamine

Psychopharmacology of Attention-Deficit Hyperactivity Disorder: Effects and Side Effects.

Golmirzaei Javad, Mahboobi Hamidreza, Yazdanparast Maryam, Mushtaq Gohar et al. · Current pharmaceutical design

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Stimulanzien sind die am häufigsten eingesetzte Erstlinienbehandlung bei Kindern mit ADHS und wirken über die Freisetzung von Dopamin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem
  • · Methylphenidat ist das am häufigsten verwendete Stimulans bei ADHS und reduziert Symptome signifikant sowohl zu Hause als auch in der Schule
  • · Methylphenidat verbessert soziale Fähigkeiten bei Kindern mit ADHS und zeigt bei gesunden Kindern keine kardialen Nebenwirkungen
  • · Weitere eingesetzte Medikamente umfassen Atomoxetin, Amphetamine, Clonidin, Melatonin und Antidepressiva wie Bupropion
Beobachtungsstudie 2015 adhd medication methylphenidate heart rate variability

Changes of Heart Rate Variability during Methylphenidate Treatment in Attention-Deficit Hyperactivity Disorder Children: A 12-Week Prospective Study

Chang, Luke Y., Wang, Mei-Yung, Tsai, Ping-Shin · Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Kinder mit ADHS zeigen baseline verringerte HRV (reduzierte parasympathische Aktivität)
  • · Methylphenidat-Behandlung verbessert HRV-Parameter über 12 Wochen
  • · pNN50 und rMSSD der unbehandelten ADHS-Kinder am niedrigsten, ADHS+MPH intermediär, Kontrollgruppe am höchsten
  • · Stündliche Analyse zeigt signifikant reduzierte pNN50/rMSSD in unbehandelten ADHS-Kindern zwischen 17–6 Uhr, unter MPH-Behandlung Annäherung an Kontrollniveau
2015 dopamine

The Role of the Dopamine D5 Receptor and D1-D2 Receptor Heterooligomer Signalling in Rodent Prefrontal Cortex and Cognition

D. Yeung

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Systematic Review 2014 adhd medication methylphenidate bupropion

A systematic review of randomized controlled trials of bupropion versus methylphenidate in the treatment of attention-deficit/hyperactivity disorder

Nasser, Ammar, Lieber, Izak, Sherif, Alia, Mohamed, Khaled · Neuropsychiatric Disease and Treatment

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Bupropion war in 4 RCTs (n=146) vergleichbar wirksam wie Methylphenidat bei ADHS
  • · Pooled Response-Raten, Abbruchraten und Abbruch wegen Nebenwirkungen nicht signifikant verschieden
  • · ADHS-Ratingskalen-Veränderungen (Iowa-Conner's, ADHS-RS-IV) in beiden Gruppen gleichwertig
  • · Verträglichkeit und Akzeptabilität der beiden Wirkstoffe vergleichbar
Beobachtungsstudie 2014 adhd attention executive function

ADHD predominantly inattentive subtype with high sluggish cognitive tempo: a new clinical entity?

Capdevila-Brophy Connie, Artigas-Pallarés Josep, Navarro-Pastor José Blas, García-Nonell Katy et al. · Journal of attention disorders

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Kinder mit ADHS vom vorwiegend unaufmerksamen Subtyp (PI) und hohem Sluggish Cognitive Tempo (SCT) zeigten weniger Probleme mit der Daueraufmerksamkeit als der Rest der ADHS-Stichprobe
  • · PI mit hohem SCT wiesen mehr internalisierende Probleme, Angst/Depression und zurückgezogenes/depressives Verhalten auf als andere ADHS-Subtypen
  • · Die PI+SCT-Gruppe zeigte stärkere exekutive Probleme im Bereich Selbstüberwachung (Self-Monitoring)
  • · Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass ADHS mit hohem SCT eine eigenständige klinische Entität darstellen könnte
Fallstudie 2014 medication bupropion sexual dysfunction dopaminergic pathways

Bupropion-Related Sexual Dysfunction and Possible Management in a Fresh Patient With Major Depressive Disorder

Lai, Chien-Han · The Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neurosciences

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Erektionsstörung trat nach Dosiseskalation 150→300 mg/Tag auf, ca. 4–6 Wochen nach der Dosissteigerung
  • · Kein sexuelles Baseline-Problem vorhanden (ASEX: 9); ED eindeutig bupropionassoziiert (nicht depressionsbezogen da MDD verbessert war)
  • · ASEX-Score stieg von 9 auf 21; Erektion-Item: maximale Beeinträchtigung (5/5)
  • · Sildenafil als Augmentationsstrategie vorgeschlagen (PDE5-Hemmer → mesolimbische DA-Unterstützung)
Review 2014 anterior cingulate cortex amygdala emotion regulation

Massage therapy research review.

Field Tiffany · Complementary therapies in clinical practice

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Massagen mit moderatem Druck erhöhen das Gewicht bei Frühgeborenen und reduzieren Schmerzen bei Fibromyalgie und rheumatoider Arthritis
  • · Massagen mit moderatem Druck reduzieren Depression, Angst und Herzrate und verändern EEG-Muster im Sinne einer Entspannungsreaktion
  • · Moderater Druckmassage erhöht die Vagusaktivität und senkt den Cortisolspiegel
  • · fMRT-Daten zeigen, dass moderater Druckmassage in mehreren Hirnregionen repräsentiert ist, darunter Amygdala, Hypothalamus und anteriorer cingulärer Kortex – allesamt Bereiche der Stress- und Emotionsregulation
Beobachtungsstudie 2013 adhd inattentive

Distinct neural signatures detected for ADHD subtypes after controlling for micro-movements in resting state functional connectivity MRI data

Damien A. Fair, Joel T. Nigg, Swathi Iyer, Deepti R. Bathula et al. · Frontiers in Systems Neuroscience

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · ADHS-kombinierter Typ (ADHD-C) und unaufmerksamer Typ (ADHD-I) zeigen distinkte, trennbare Muster funktioneller Konnektivität im Ruhezustands-fMRT
  • · ADHD-C: atypische Konnektivität im medialen Default Mode Network und insularen Kortex
  • · ADHD-I: atypische Konnektivität vorwiegend im dlPFC und Zerebellum
  • · SVM-basierte multivariate Musteranalyse kann ADHS-Subtypen auf Einzelsubjektebene klassifizieren
Beobachtungsstudie 2013 adhd dopaminergic pathways basal ganglia

The dopamine transporter haplotype and reward-related striatal responses in adult ADHD.

Hoogman Martine, Onnink Marten, Cools Roshan, Aarts Esther et al. · European neuropsychopharmacology : the journal of the European College of Neuropsychopharmacology

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Der DAT1-Haplotyp 9-6 ist mit adultem ADHS assoziiert, während der Haplotyp 10-6 mit kindlichem ADHS assoziiert ist
  • · ADHS-Patienten zeigen eine signifikante striatale Hypoaktivierung während der Belohnungsantizipationsphase im Monetary Incentive Delay Task
  • · Keine signifikanten Effekte des DAT1-Haplotyps auf die striatale Aktivität wurden gefunden
  • · Der Mechanismus, durch den der DAT1-Haplotyp das ADHS-Risiko erhöht, bleibt weitgehend unbekannt
RCT 2012 adhd medication methylphenidate bupropion

Bupropion versus methylphenidate in the treatment of children with attention-deficit/hyperactivity disorder: randomized double-blind study

Jafarinia, M., Mohammadi, M. R., Modabbernia, A., Ashrafi, M. et al. · Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Bupropion vergleichbar wirksam wie Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS
  • · Kopfschmerzen signifikant häufiger in der Methylphenidat-Gruppe als in der Bupropion-Gruppe
  • · Sonstige Nebenwirkungsfrequenzen ohne signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen
  • · 6-wöchige Behandlung; Bupropion 100–150 mg/Tag; doppelblind randomisiert
RCT 2011 medication bupropion sexual dysfunction dopaminergic pathways

Neural Correlates of Antidepressant-Related Sexual Dysfunction: A Placebo-Controlled fMRI Study on Healthy Males Under Subchronic Paroxetine and Bupropion

Abler, Birgit, Seeringer, Angela, Hartmann, Antonie, Grön, Georg et al. · Neuropsychopharmacology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Paroxetin (nicht Bupropion) reduzierte Aktivierung des ventralen Striatums und des anterioren cingulären Kortex bei erotischer Stimulation
  • · Bupropion (150 mg, 7 Tage) ließ subjektive Sexualfunktionsratings unverändert und erhöhte Aktivierung in posteriorem MCC, mediodorsalem Thalamus und erweiterter Amygdala
  • · Bildgebend bestätigt: Bupropion hat keinen negativen Effekt auf motivations- und arousal-relevante Hirnregionen bei Standarddosierung
  • · Paroxetins Effekt auf ventral. Striatum und ACC als möglicher neuraler Mechanismus SSRI-induzierter sexueller Dysfunktion identifiziert
2009 atomoxetine

Atomoxetine is indicated for the treatment of “attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD) in children of 6 years and older and in adolescents as part of a comprehensive treatment programme. Treatment must be initiated by a specialist in the treatment of ADHD. Diagnoses

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
animal_study 2009 norepinephrine

Dopamine Modulates Persistent Synaptic Activity and Enhances the Signal-to-Noise Ratio in the Prefrontal Cortex

S. Kroener, L. Chandler, P. Phillips, J. Seamans · PLoS ONE

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Dopamin erhöht persistente synaptische Aktivität im PFC und verbessert damit Signal-Rausch-Verhältnis
  • · Die Wirkung folgt einer umgekehrten U-Kurve: optimale kognitive PFC-Funktion bei mittleren DA-Spiegeln
  • · Tonische und phasische DA-Freisetzung aus VTA-Neuronen modulieren unterschiedliche Aspekte der PFC-Kognition
  • · D1-Rezeptoren sind primär für die Signal-Rausch-Verstärkung verantwortlich
Beobachtungsstudie 2009 adhd dopaminergic pathways nucleus accumbens

Evaluating dopamine reward pathway in ADHD: clinical implications.

Volkow Nora D, Wang Gene-Jack, Kollins Scott H, Wigal Tim L et al. · JAMA

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Erwachsene mit ADHS zeigen signifikant reduzierte Dopamin-Transporter (DAT)-Bindung im Nucleus accumbens und Mittelhirn im Vergleich zu gesunden Kontrollen
  • · D2/D3-Rezeptorbindung ist bei ADHS-Patienten im Nucleus accumbens, Mittelhirn, Caudatum und Hypothalamus signifikant erniedrigt
  • · Aufmerksamkeitssymptome korrelieren positiv mit D2/D3-Rezeptorbindung in mehreren Regionen des Belohnungssystems sowie mit DAT im Mittelhirn
  • · Die Reduktion dopaminerger Marker betrifft vorwiegend die linke Hirnseite im mesoaccumbens Belohnungsweg
Beobachtungsstudie 2008 adhd inattentive adhd norepinephrine

Adrenergic receptor alpha2A gene and response to methylphenidate in attention-deficit/hyperactivity disorder-predominantly inattentive type

da Silva, Tatiana Laufer, Pianca, Thiago G., Roman, Tatiana, Hutz, Mara H. et al. · Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Kinder/Jugendliche mit G-Allel am ADRA2A-1291 C>G-Polymorphismus zeigten signifikant niedrigere Inaufmerksamkeitsscores unter Methylphenidat (F = 6.14, p = 0.016)
  • · G-Allel-Träger profitierten stärker von MPH-Behandlung als C/C-Genotyp-Träger
  • · Befund erweitert frühere Studien bei ADHS-C auf den vorwiegend unaufmerksamen Subtyp
  • · ADRA2A-Genotyp als pharmakogenetischer Marker für MPH-Respons bei ADHS-PI identifiziert
Review 2007 prefrontal cortex dopaminergic pathways working memory

[Distribution and function of dopamine D1, D2 receptor].

Suhara Tetsuya, Miyoshi Michie · Rinsho shinkeigaku = Clinical neurology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · PET-Techniken ermöglichen die Messung von Veränderungen in Zielmolekülen im lebenden menschlichen Gehirn, einschließlich Rezeptoren, Transporter und Enzyme
  • · Dopamin-D2-Rezeptorbesetzung durch Antipsychotika und deren zeitlicher Verlauf können mittels PET gemessen werden, was pharmakologische Evidenzen in vivo liefert
  • · Dopamin-D1-Rezeptoren sind stark im präfrontalen Kortex exprimiert und an der Kontrolle des Arbeitsgedächtnisses, Belohnungsverhalten und Craving beteiligt
  • · Dysfunktion des Dopamin-D1-Rezeptor-Signalwegs im präfrontalen Kortex könnte zu Negativsymptomen und kognitiven Defiziten bei Schizophrenie beitragen
journalarticle 2007 adhd inattentive

A randomized, controlled trial of integrated home-school behavioral treatment for ADHD, predominantly inattentive type.

L. Pfiffner, Amori Yee Mikami, C. Huang-Pollock, Barbara Easterlin et al. · Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Beobachtungsstudie 2007 adhd anterior cingulate cortex executive function

Adaptive control deficits in attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): the role of error processing.

van Meel Catharina S, Heslenfeld Dirk J, Oosterlaan Jaap, Sergeant Joseph A · Psychiatry research

Kernbefunde (6) anzeigen
  • · Kinder mit ADHS machten signifikant mehr Fehler als Kontrollkinder, besonders unter Zeitdruck und bei Antwortkonflikten
  • · ADHS-Kinder zeigten kürzere Serien korrekter Antworten und längere Fehlerserien unter hohem Zeitdruck, was auf häufigere und ausgeprägtere Kontrollverluste hinweist
  • · Die ERP-Amplitudendifferenz zwischen korrekten und inkorrekten Antworten (ERN) war bei ADHS-Kindern deutlich reduziert
  • · Die post-error slowing (Verlangsamung nach Fehlern) blieb bei ADHS-Kindern unbeeinträchtigt
Review 2007 prefrontal cortex noradrenergic system working memory

Adrenergic pharmacology and cognition: focus on the prefrontal cortex.

Ramos Brian P, Arnsten Amy F T · Pharmacology & therapeutics

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Noradrenalin (NE) erhöht das Signal-Rausch-Verhältnis bei der Verarbeitung sensorischer Reize und verbessert die Langzeitgedächtniskonsolidierung in Amygdala und Hippocampus über alpha-1- und beta-Adrenorezeptoren
  • · Moderate NE-Spiegel unter Ruhebedingungen stärken präfrontale Kortexfunktionen über postsynaptische alpha-2A-Adrenorezeptoren mit hoher NE-Affinität
  • · Hohe NE-Spiegel unter Stress beeinträchtigen präfrontale Kortexfunktionen über alpha-1- und möglicherweise beta-1-Rezeptoren mit niedrigerer NE-Affinität
  • · Der NE-Spiegel bestimmt, ob präfrontale oder posteriore kortikale Systeme Verhalten und Denken kontrollieren
Beobachtungsstudie 2007 adhd inattentive

The frequency, complications and aetiology of ADHD in new onset paediatric epilepsy

Bruce P. Hermann, Jana E. Jones, Kevin Dabbs, C.A. Allen et al. · Brain

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · ADHS ist signifikant häufiger bei Kindern mit neuer Epilepsie als bei gesunden Kontrollen (31% vs. 6%)
  • · Bei pädiatrischer Epilepsie überwiegt der unaufmerksame ADHS-Subtyp (ADHS-I)
  • · ADHS-Diagnose geht bei der Mehrzahl der Kinder der Epilepsie-Diagnose zeitlich voraus
  • · ADHS bei Epilepsie ist mit schlechteren schulischen Leistungen, exekutiven Funktionsdefiziten und neuropsychologischen Beeinträchtigungen assoziiert
Review 2006 adhd inattentive

ADHD Combined Type and ADHD Predominantly Inattentive Type Are Distinct and Unrelated Disorders

R. Milich, Amy C. Balentine, D. Lynam · Clinical Psychology-science and Practice

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Beobachtungsstudie 2006 adhd inattentive adhd norepinephrine

Association between alpha-2a-adrenergic receptor gene and ADHD inattentive type

Schmitz, Marcelo, Denardin, Diego, Laufer Silva, Tatiana, Pianca, Thiago et al. · Biological Psychiatry

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · MspI-Polymorphismus am ADRA2A-Gen mit ADHS vom unaufmerksamen Typ (ADHS-I) assoziiert
  • · Fallkontrollstudie mit 100 Kindern/Jugendlichen mit ADHS-I vs. 100 Kontrollprobanden
  • · Assoziation zwischen ADRA2A-Polymorphismus und Schwere der Inaufmerksamkeitssymptome belegt
  • · Bestätigt noradrenerge Hypothese für ADHS-PI in einer nicht-klinischen Stichprobe
Beobachtungsstudie 2006 adhd attention working memory

The role of central auditory processing in attention-deficit/hyperactivity disorder : a neuropsychological investigation

Cressida Evelyn Suess · Texas ScholarWorks (Texas Digital Library)

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · CAPD (Zentrale Auditive Verarbeitungsstörung) und ADHS zeigen erhebliche klinische Überschneidungen, was die diagnostische Abgrenzung erschwert
  • · CAPD ist mit Schwierigkeiten in Gedächtnis, Lesen, Rechtschreibung, Sprache und Aufmerksamkeit assoziiert
  • · Die breite Konzeptualisierung von CAPD trägt zur diagnostischen Unsicherheit bei Kindern mit auditiven Verarbeitungsproblemen bei
  • · Die Einbeziehung von Aufmerksamkeit in die CAPD-Definition wirft Fragen zur Validität von CAPD als eigenständige Störung auf
journalarticle 2004 norepinephrine

High-sensitive liquid chromatographic method for determination of neuronal release of serotonin, noradrenaline and dopamine monitored by microdialysis in the rat prefrontal cortex.

T. Yoshitake, S. Yoshitake, K. Fujino, H. Nohta et al. · Journal of neuroscience methods

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
journalarticle 2003 dopamine

Dopaminergic D2 receptor activation modulates FGF‐2 gene expression in rat prefrontal cortex and hippocampus

F. Fumagalli, F. Bedogni, M. E. Maragnoli, M. Gennarelli et al. · Journal of Neuroscience Research

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Review 2003 atomoxetine

PHARMACOLOGIC PROPERTIES OF ATOMOXETINE: A NOVEL TREATMENT FOR ATTENTION DEFICIT/HYPERACTIVITY DISORDER FOR ADHD: RESULTS OF AN INTERNATIONAL CENTRE LABEL TRIAL

Kernbefunde (1) anzeigen
  • · Kein Abstract verfügbar.
Fallstudie 2003 medication bupropion sexual dysfunction noradrenergic system

Possible Sexual Dysfunction Associated With Bupropion for Smoking Cessation: A Case Report

Hay, D., Diehl, A. · Primary Care Companion to the Journal of Clinical Psychiatry

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Bupropion-assoziierte sexuelle Dysfunktion trat dosissabhängig nach Titrierung von 150 mg QD auf 150 mg BID auf
  • · Symptome: Libidomangel, verminderte Arousierbarkeit, Unfähigkeit eine Erektion aufrechtzuerhalten
  • · Erster publizierter Fallbericht von Bupropion-induzierter ED im Kontext der Raucherentwöhnung
  • · Atypische individuelle Reaktion durch veränderte NE/DA-Balance als Erklärungshypothese
Review 2000 anterior cingulate cortex attention emotion regulation

Cognitive and emotional influences in anterior cingulate cortex.

Bush G, Luu P, Posner MI · Trends in cognitive sciences

Kernbefunde (7) anzeigen
  • · Der anteriore cinguläre Kortex (ACC) ist Teil des limbischen Systems und spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation sowohl kognitiver als auch emotionaler Verarbeitungsprozesse.
  • · Neuroimaging-Studien zeigen, dass separate Bereiche des ACC an kognitiven bzw. emotionalen Prozessen beteiligt sind.
  • · EEG-Studien identifizierten eine fokale Negativität nach Fehlerreaktionen (Fehler-Negativität), was auf eine Funktion des ACC als Fehlererkennungs- und Korrekturmechanismus hindeutet.
  • · Die Fehler-Negativität wird durch affektive und motivationale Faktoren beeinflusst.
animal_study 1999 prefrontal cortex dopaminergic pathways working memory

Clozapine: dopamine D1 receptor agonism in the prefrontal cortex as the code to decipher a Rosetta stone of antipsychotic drugs.

Ahlenius S · Pharmacology & toxicology

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · Clozapin wirkt als Agonist an Dopamin-D1-Rezeptoren, wie durch vollständige Antagonisierung der Clozapin-induzierten Hypothermie durch selektive D1-Antagonisten (SCH-23390 und NNC-687) gezeigt wurde.
  • · Die D1-Rezeptor-Agonismus-Eigenschaft von Clozapin im präfrontalen Kortex könnte dessen atypisches antipsychotisches Profil erklären.
  • · Kognitive Funktionen im präfrontalen Kortex sind mit Dopamin-D1-Rezeptoren assoziiert, was klinische Beobachtungen zu Clozapin unterstützt.
  • · Die besonderen Eigenschaften von Clozapin bezüglich extrapyramidalmotorischer Mechanismen und Krampfschwellen lassen sich durch seinen D1-Agonismus erklären.
Beobachtungsstudie 1997 medication bupropion sexual dysfunction dopaminergic pathways

Bupropion and sexual function: a placebo-controlled prospective study on diabetic men with erectile dysfunction

Modell, J.G., May, R.S., Katholi, C.R. · Journal of Clinical Psychopharmacology

Kernbefunde (5) anzeigen
  • · Bupropion verschlechterte weder subjektive noch objektive Maße der erektilen Funktion bei Diabetikern
  • · Trend zur Verbesserung der sexuellen Funktion unter Bupropion vs. Placebo
  • · Bupropion als mögliche antidepressive Option für Patienten mit erektiler Dysfunktion geeignet
  • · Vaskuläre/somatische ED (durch Diabetes) stellt keine Kontraindikation für Bupropion dar
animal_study 1988 norepinephrine

Differential effects of ascending neurons containing dopamine and noradrenaline in the control of spontaneous activity and of evoked responses in the rat prefrontal cortex.

Mantz J, Milla C, Glowinski J, Thierry A M · Neuroscience

Kernbefunde (4) anzeigen
  • · VTA-Stimulation hemmt die Spontanaktivität präfrontaler Kortexneuronen und blockiert thalamisch-evozierte Exzitationsantworten
  • · DA und NE haben differenzielle Effekte auf die PFC-Aktivität: DA hemmt hauptsächlich die Spontanaktivität, NE moduliert evozierte Antworten
  • · Der mPFC erhält konvergierende dopaminerge Projektionen vom VTA und noradrenerge Projektionen vom Locus coeruleus
  • · Die Befunde legen einen gating-Mechanismus nahe, bei dem monoaminerge Eingänge die thalamokortikale Signalübertragung regulieren